schlüsselfertige Trafostationen

Bei vielen Zweckbauten ist die Trafostation in geeigneten Technikräumen untergebracht.
Dabei wurden zumeist schon in der Planungsphase die besonderen Anforderungen für
Stationsräume berücksichtigt.
Eine Alternative dazu stellen schlüsselfertige Stationsgebäude dar.Diese Fertigstationen
werden mit eine Tieflader angeliefert und durch einen Autokran in die vorbereitete
Baugrube auf ein Kiesbett gesetzt. Für den Kunden ergeben sich unübersehbare Vorteile:

- Im eigentlichen Gewerbegebäude geht kein Platz verloren

- Es sind keine gesonderten Brandabschnitte zu berücksichtigen

- Das Fertiggebäude ist für alle Belange einer Trafostation optimiert

- Bei bestehenden Gebäuden müssen keine Umbauten vorgenommen werden

- Die Fertigstation kann bei Bedarf auch wieder versetzt werden

- Die Forderungen aus dem Bundesimmissionsschutzgesetz sind leichter erfüllbar


EET plant, liefert und montiert Ihre Fertigstation. In enger Zusammenarbeit mit dem
Gebäudehersteller gestalten wir die Station nach Ihren speziellen Erfordernissen.
Dabei werden nicht nur technischen Belange berücksichtigt. Auch architektonische Wünsche
bezüglich Dach- und Fassadengestaltung können umgesetzt werden.

Beispiel für eine kleine, begehbare Trafostation

Das Gebäude ist unterteilt in Schaltraum und Trafokammer. Der Schaltraum ist durch die auf dem Foto zu sehende, stirnseitige Tür begehbar. Die Tür zur Trafokammer befindet sich auf der rückseitigen Längswand. Lüftungselemente gewähren eine sichere Abfuhr der Trafo-Verlustwärme. Die Einführung der Kabel erfolgt durch den mitgelieferten Kabelkeller aus Beton, der gleichzeitig als Ölauffangwanne ausgebildet ist

Darstellung im Grundriß


Die maßstäbliche Grundriß-Zeichnung zeigt das "Innenleben" der Station. Die mittelspannungsseitige Einspeisung erfolgt über eine SF6-isolierte, 3-feldrige Lastschaltanlage in Blockbauweise. Der auf Fahrschienen gelagerte 250-kVA-Gießharztrafo speist niederspannungsseitig auf einen Meß- und Wandlerschrank mit Verrechnungsmessung. Der Kabeldoppelboden im Schaltraum ist auftriebsicher verriegelt.


nicht-begehbare Trafostationen


Eine kostengünstige Variante ist eine sogenannte nicht-begehbare Station, in der alle Anlagenteile platzsparend untergebracht sind. Die Schaltanlagen sind durch Türen im Gehäuse frontseitig zugänglich. Der Bediener steht dabei im Freien.
In nebenstehendem Beispiel sieht man links die Mittelspannungsschaltanlage (SF6-Technik), die Niederspannungsverteilung mit den Meßwandlern in der Mitte und rechts den Zählerschrank. Der Transformator befindet sich dahinter.